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Die vermaledeite Folie auf dem Nutellaglas…

Wer kennt das nicht? Für das sonntägliche Frühstück, soll auch mal wieder die gute alte Nutella auf den Tisch. Leckere Nuss-Nougat-Creme – Erinnerung an Kindertage, Genuß pur oder auch nur reine Nervennahrung, z.B. während der Prüfungsphasen im Studium löffelweise aus dem Glas gefuttert :-) Das frische Lieblingsbrötchen vom Bäcker liegt also aufgeschnitten auf dem Teller – gelobt seien die Sonderöffnungszeiten am Sonntagvormittag! – jetzt muss nur noch eine Hürde genommen werden: Die Folie auf dem neu gekauften, noch jungfräulichen Nutellaglas muss ab!

Aber wie stellt man das bitte am geschicktesten an?? Kein Nippel durch die Lasche, kein Aufreißschniepel, keine Bedienungsanleitung weit und breit. Man fängt also an, am Rand der Folie rumzupopeln und versucht durch Festhalten des kleinen überstehenden Randes, die Folie nach innen hin abzureissen. Das geht natürlich gnadenlos in die Hose und man reisst meist lediglich einen kleinen Fetzen der Folie ab. Durch das entstande Löchlein blinzelt einem schon die verlockende braune Masse entgegen und man möchte einfach nur endlich in sein Nutellabrötchen beissen. Also den Finger in die Öffnung und die Folie unkontrolliert zerrissen. Lauter kleine, wenn man Glück hat auch mal größere, Fetzen der Folie liegen jetzt auf dem Tisch neben dem Glas. Wenn’s ganz dumm läuft, landen auch ein paar kleine Mini-Folienfetzen im Glas selbst und müssen mühsam rausgepopelt oder eben mitgegessen werden ;-) Außerdem hat man manchmal Nutella an den Pfoten, weil ja meistens auch irgendwie ein Klecks an der Unterseite der Folie klebt. Aber zumindest hat man jetzt freie Bahn auf die Nutella und somit kann endlich der Sonntagsschmaus beginnen :-)

Ich frage mich allerdings ernsthaft im Jahre 2012 nach Jesu Geburt, ob es nicht eine einfacher zu öffenende Möglichkeit gäbe, das Nutellaglas zu versiegeln. Nach einer kurzen Befragung von Google und anschließendem Blick auf die Homepage von Ferrero, muss ich feststellen, dass es wohl noch mehr Menschen auf dieser Erde geben muss, die ein Problem mit dieser verwünschten Folie haben. Auf der FAQ-Seite von Ferrero gibt es eine wenig zufriedenstellende Antwort.

Zum einen bekommt man die Info, dass “die Deckel-Folie unserer nutella Gläser ohne Lasche schon seit Jahrzehnten in dieser Form eingesetzt wird.” und es außerdem “zurzeit noch keine verpackungstechnische Möglichkeit gibt, eine so intensiv mit dem Glas verbundene Folie aufzubringen, die sich dennoch mit einer Lasche leicht vollständig öffnen lässt.

So so, wir leben also in einem Zeitalter, in dem wir das ganze Universum erforschen, Autos mit Strom fahren können und immer mehr Innovationen mit Nanotechnologie auf den Markt kommen, aber für das Nutellaglas gibt’s keine leicht entfernbare Folienversiegelung?? Seltsam, dass es aber z.B. in Hotels am Frühstücksbüffet sehr oft kleine in Plastik abgepackte Portionen Nutella gibt und die haben auch immer ne perfekt abziehbare Folie mit Lasche…

Ich sage mal so, laut Internet wurde Nutella 1965 auf dem deutschen Markt eingeführt und seit her sieht Ferrero einfach keine Veranlassung, das Produkt kundenfreundlicher oder auch umweltfreundlicher zu gestalten. Der verdummte Kunde kauft und die Gewinnmaximierung steht im Vordergrund. Eine Veränderung der Versiegelungsfolie würde einen gewissen Veränderungsaufwand in der Produktion bedeuten, ebenso wie eine Umstellung von Glas auf eine umweltfreundlichere Verpackung. Das bedeutet höhere Kosten und somit weniger Gewinn. Was interessiert schon die Italiener Kundenorientierung sowie nachhaltiges und verantwortliches Unternehmensmanagement. Naja, was erwarte ich da auch, von einem Volk mit Bunga-Bunga-Präsident :-D

Und was kann man jetzt gegen diese vermaledeite Folie ausrichten? Hm keine einfache Aufgabe, aber auch nicht komplett hoffnungslos ;-) Das momentane Nutellaglas in unserem Küchenschrank ist jedenfalls fast leer und ich werde als ersten Schritt, einfach mal ein Konkurrenzprodukt kaufen. Mal sehn, was die mir für ne Folienversiegelung zu bieten haben. Außerdem könnte man auch die armen Marketingleute von Ferrero mit Anfragen bombadieren. Die Masse macht’s, deshalb Leute, haut in die Tasten:

consumerservice@ferrero.com

Außerdem gibt’s ne Facebook-Seite, da könnte man auch die Pinnwand mit Posts sprengen :-) Wäre wohl heutzutage die effektivste Variante:

Ich bin jedenfalls für die Revolution im Alltäglichen und deshalb sollten wir uns diese Versiegelungsfolien-Diktatur von Ferrero nicht länger gefallen lassen! :-)

In diesem Sinne, macht’s gut und bis bald!

Die Nathi

 

 

Martin Solveig Feat. Kele – Ready2Go

Martin Solveig, ein eher unscheinbarer DJ aus Frankreich, der auch in Deutschland sehr bekannt ist. Ich kann mir nicht helfen, ich mag den Kerl. Vor allem hat es mir sein neuer Song “Ready 2 Go” angetan, mit dem ich mich schon das ganze Wochenende zu dröhne. Außerdem kriege ich dieses Gott verdammte Lied auch nicht mehr aus dem Kopf.
Herr Solveig ist ja für seine ausgefallenen Videos bekannt, und “Ready 2 Go” knüpft hier wunderbar an “Hello” an.

Also Boxen aufdrehen, das Video auf Full-Screen stellen, und die wunderbaren Tanzkünste des Herren Solveig bestaunen.

Ganz nebenbei habe ich noch die “Rock cover Version” von “Ready 2 Go” gefunden. Welche ich fast noch besser finde als das Original. Da sieht man mal schön, daß man irgendwie alles von zwei Seiten betrachten kann.

 

OK – Der neuste Beitrag eines faulen Bloggers

Ja ich weiß, lange ist es her als ich den letzten Artikel geschrieben. Aber bei mir hat sich mal wieder eine allgemeine Blogfaulheit breit gemacht. Aber wie ich bei Knut gesehen habe bin ich da wohl kein Einzelfall.

Eigentlich wollte ich den absoluten hammer Beitrag verfassen, mit schönen Bildchen und Quellenverweisen und so. Aber heraus kam das hier. Ein Beitrag den kein Mensch braucht mit einer komischen Überschrift. Na ja, das Bloggerleben ist halt hart. :-)

Aber dafür habe ich heute mal die Zeit genutzt den Staub aus WordPress zu blasen. Mal alle Plugins zu aktualisiert, kleine Fehler behoben und die Datenbank mal wieder richtig gesichert. Dann noch alle Porno-Spams gelöscht, die es tatsachlich durch meinen Spamfilter geschafft haben. Na ja, muss halt auch mal sein.
Sehr erfreulich fand ich aber das die Besucherzahlen nicht in Keller gegangen sind. Sie blieben nahezu konstant. Auch die Anzahl der Feed-Abonnenten blieb gleich. Cool!

OK zum Schluss noch ein kleines Video zu Thema “Wie verlade ich ein Auto richtig?”. Man sieht gut, daß da richtige Profis am Werk waren.

Würde mich mal echt interessieren wer da am Steuer saß. Aber ich höre jetzt lieber auf, bevor ich noch 5 Euro in die Macho-Kasse löhnen muss.

In diesem Sinne noch einen Schönen Sonntag.

via bitsandpieces.us

Webmaster Friday: Stellung beziehen, Haltung einnehmen!

Heute möchte ich mal wieder am “Webmaster Friday” teilnehmen. Es geht heute um Thema welches ich wirklich interessant finde, und das mir einen Beitrag wert ist. Es geht dabei um die Frage, wie wichtig ist eine klare eigene  Meinung  und diese auch zu vertreten.

Für mich war es immer wichtig seine eigene Meinung zu vertreten und dazu zu stehen. Sei es nun im wirklichen Leben oder virtuell in einem Blog. Klar, alles hat letztendlich zwei Seiten, und man sollte gewisse Sachen immer aus verschiedenen Blickwinkeln sehen. Aber man sollte versuchen seinen eigenen Standpunkt daraus zu ziehen.

Oft macht man sich keine Freunde, wenn man in einem Blogartikel seine eigene Meinung vertritt, aber darum geht es doch auch nicht. Letztendlich kann ein gemeinsamer Dialog mit anders denken Menschen doch sehr interessant sein, und man kann so vielleicht seinen Horizont erweitern oder eventuell seinen Standpunkt nochmal überdenken.

Viel schlimmer finde ich Opportunisten, Menschen also die einem nach dem Mund reden. Vielleicht um einen zu gefallen, Konflikt scheu oder einfach nur feige sind. So ein Verhalten empfinde ich als unehrlich, weil ich nicht weiß was der Andere in Wirklichkeit denkt. Ich möchte lieber die unangenehme Wahrheit hören, an angenehm belogen zu werden. Für mich gilt das auch in den Kommentaren eines Blogs.  Aber leider legen wir sehr oft so ein Verhalten an den Tag, oder was macht Ihr wenn der Chef oder der oberste Vorgesetzte einen schlechten Witz reist, Ihm das sagen?

Auf Blogs wo klipp und klar eine Meinung vertreten wird lässt es sich für mich einfacher Kommentieren. Entweder teile ich die Meinung, oder versuche meine Ansicht mit Hilfe von Argumenten zu verdeutlichen. Ohne natürlich beleidigend oder zynisch zu werden.

Ich denke jeder Mensch hat eine eigene Meinung und sollte diese auch vertreten. Auch wenn es oft nicht einfach ist, aber letztendlich ist es ehrlich und mein Gegenüber weiß woran er ist. Natürlich ist sollte man mit eventuell kritischen Kommentaren umgehen können, und sich nicht alles gleich zu Herzen nehmen.

Bild ©: Gerd Altmann / pixelio.de

Meine Beweggründe einen Blog zu betreiben

Einen Blog oder eine Internetseite betreibt man meist nicht einfach so. Oft steckt ein gewisser Gedanke oder eine Idee dahinter. Die Beweggründe sind wohl so unterschiedlich wie jeder einzelne Blogger selbst. Sei es um Geld zu verdienen, oder aus Spaß, oder um ein einzelnes oder gemeinsames Projekt zu verwirklichen.

Auch ich habe mir, bevor ich diesen Blog in Leben rief, Gedanken darüber gemacht. Erfahrungen konnte ich schon aus anderen Projekten gewinnen, und schnell waren mir einige Punkte klar was für mich in diesem Blog das Ausschlaggebende ist.

Was ist das Wichtigste?
Für mich steht eindeutig der Spaß im Vordergrund. Ohne Spaß macht es für mich keinen Sinn einen Blog zu betreiben. Nicht nur das Schreiben, sondern auch das Administrieren, sowie das Austesten neuer Plugins oder WordPress-Versionen. Ich muss zugestehen, dass ich in diesem Punkt oft sehr spielfreudig bin, und die eine oder andere Überraschung in kauf nehmen.

Was will ich erreichen?
Erstmal ein paar Leser. :-) Ich habe keine festen Ziele die ich hier im Blog erreichen möchte. Das habe ich lange hinter mir gelassen. Ich möchte drucklos, und ohne ein ständiges Auge auf die Besucherzahl zu haben, hier meine Texte, Bilder, Videos und Musik vom Stapel lassen. Ich denke, dass selbst auferlegter Druck der häufigste Grund dafür ist, warum ein Blog scheitert. Ebenso erhebe mir gegenüber nicht den Anspruch jedes mal ein einen Hammer von Text rauszuhauen. Wenn es passiert ist es OK, wenn nicht ist es auch gut.

Was sind die Themen?
Kurz gesagt alles. Gerade ein breit gefächertes Themengebiet macht es für mich viel interessanter einen Blog zu betreiben. Ich will nicht nur stur über ein Thema schreiben. Das wird für mich irgendwann langweilig, und kann auch ein Problem zu Themenfindung werden. Daher ist hier alles zu finden. Über technische, lustige bis hin ernsten Themen. Alles was mich halt so interessiert, bewegt, oder auf den Sack geht.

Faktor Zeit
Nie wieder werde ich mir vornehmen jeden Tag einen Beitrag zu veröffentlichen. Dieser Druck killt, wie am Anfang beschrieben, jeglichen Spaß. Daher kann es auch durchaus mal zu größeren Pausen kommen. Diesem Druck setzte ich mich nicht mehr aus.

Faktor Freiheit
Auch ein ganz wichtiger Punkt. Hier bin ich der Boss. :-) Hier kann ich schalten und walten wie ich will. Für mich ist es wichtig meine Meinung frei veröffentlichen zu können. Ebenso fühle ich mich frei meine Leserschaft zu duzen, und hier und da mal groß Scheiße  schreiben zu können. Natürlich alles nur im gesetzlichen Rahmen, und ohne jemanden damit zu beeinträchtigen. Manchmal tut es ganz gut ein Sprachrohr zu haben um etwas in die Welt hinaus zu schreien. Auch wenn es zur Zeit nicht so viele hören. :-)

Das sind die Punkte, die ich für mich definiert habe. Vielleicht ändert sich irgendwann mal was daran, aber im Moment ist gut so wie es ist.

Bild (c): Marko Greitschus / pixelio.de